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WM, EM & ÖSTERREICH-RADRUNDFAHRT
bssm-Athleten im Einsatz für Österreich
 

Eigentlich wäre jede der folgenden Meldungen einen eigenen Bericht wert. Da dafür der Rahmen dieses Newsletters allerdings gesprengt werden würde, folgen hier die Höhepunkte des abgelaufenen Sommers aus bssm-Sicht in geraffter Form.

Höhepunkt I: Tischtennis-Europameisterschaft

Monika Juric, 9.s, sammelte jede Menge Erfahrung bei der Tischtennis-Europameisterschaft Anfang September in Ostrava. Im Team erreichte sie mit Liu „Susi“ Jia, Li Qiangbing und Karina Kovacs Platz 12, womit sich die österreichischen Damen die Zugehörigkeit in der höchsten Spielklasse sicherten. Im Spiel mit der Ukraine hatte Monika gegen die Jugendeuropameisterin Margaryta Pesotska im zweiten Satz sogar drei Satzbälle, die sie leider nicht nutzen konnte. „Das tut schon ordentlich weh“, so Moni nach der Niederlage. Im zweiten Einzel dieser Partie konnte sie dann schließlich gegen Trifonova den ersten Satzgewinn bei ihren ersten Europameisterschaften holen.

Im Doppel mit Karina Kovacs musste sich Monika einer bulgarischen Paarung mit 1:3 geschlagen geben.
Im Einzel traf sie in der ersten Runde am Centre Court auf die Nummer 25 der Welt bzw. Nummer 4 von Europa, die „niederländische Chinesin“ Li Jiao. Moni verlor zwar glatt in vier Sätzen, den dritten konnte sie aber trotz großer Nervosität immerhin bis zum 10:10 offen halten.

Monika Juric ist damit die erste bssm-Athletin, die es noch als Schülerin zu einer EM der allgemeinen Klasse in einer olympischen Disziplin geschafft hat. Den Abstand zur absoluten Europaspitze schätzt Moni noch als relativ groß ein und würde sich von der Spielstärke her um Rang 120 einordnen. Als Fernziel nennt die Pinkafelderin die Heim-EM 2013 in Schwechat. Zukünftig wird sie vermehrt in der Werner Schlager Akademie in Schwechat trainieren, die in Kürze eröffnet wird.

Foto 1: Nationalteamspielerin Monika Juric

 

Höhepunkt II: Ropeskipping-Weltmeisterschaft

Schon in der erweiterten Weltspitze mit dabei ist Birgit Hasler, Ropeskipperin aus der 8.s. Sie war die beste österreichische Vertreterin bei den Ropeskipping-Weltmeisterschaften (allgemeine Klasse) im August in Loughborough in England und schwärmte von der Veranstaltung: „Die WM war perfekt organisiert, die Halle war super und immer voll.“ Sehr zufrieden war Birgit, die bei der Abschlussgala die österreichische Fahne tragen durfte, vor allem mit ihrer Leistung in den drei Speedbewerben. In allen – Tripple Under, 30 sec und 3 min – stellte sie persönliche Bestleistungen auf und war immer um die Ränge 11 bis 13 platziert. Im Freestyle hatte sie leider drei Hänger und vergab damit die Chance auf einen Top 10-Rang. Am Ende erreichte sie den dennoch starken 13. Gesamtplatz.

Nadja Garber und Kathrin Böhm, beide 6.s, belegten die Ränge 36 und 42. Im Anschluss an die Wettkämpfe ging es für die jungen Sportlerinnen noch ein paar Tage zum Sightseeing nach London.
Nächstes Ziel für die drei sind die Europameisterschaften Ende Oktober in Belgien, bei denen Birgit die Top 5 anpeilt und Nadja und Kathrin leistungsmäßig einen weiteren Sprung nach vorne machen wollen.

Foto 2: Einmarsch
Foto 3: Die Halle in Longborough
Foto 4: Jump!
Foto 5: Training vor Ort
Foto 6: Tower Bridge

 

Höhepunkt III: Österreich-Radrundfahrt

Florian Gaugl, der erst im Juni die Matura abgelegt hatte, präsentierte sich als jüngster Teilnehmer der diesjährigen Österreich-Radrundfahrt im Juli von seiner besten Seite. Der Team Tyrol-Fahrer kam im Endklassement auf den starken 49. Platz. Seine beste Etappenplatzierung auf den acht Teilstücken war ein 39. Platz.

Foto 7: Florian Gaugl, dem jüngsten Teilnehmer der diesjährigen Rundfahrt:

 

Höhepunkt IV: Basketball-B-Europameisterschaft U20

Lukas Linzer, ebenfalls im Juni Maturant und Klassenkollege von Florian Gaugl, spielte sich mit dem österreichischen U20-Nationalteam bei der B-Europameisterschaft, die im Juli in Oberwart und Güssing über die Bühne ging, bis ins Finale. Dies bedeutete den Aufstieg in die Division A. Als Sahnehäubchen holte sich das Team dann sogar den Europameistertitel.

Foto 8: B-Europameister Lukas Linzer:

 

Höhepunkt IV: Orientierungslauf Junioren-WM bzw. Jugend-EM

Julia Bauer, 8.s, war gleich bei zwei internationalen Titelkämpfen am Start. Bei der Jugend-EM in Soria in Spanien Anfang Juli war der tolle 7. Platz in der Langdistanz ihr bestes Ergebnis. Lediglich zwei Sekunden fehlten ihr auf den 6. Rang und damit auf die Teilnahme an der Siegerehrung, bei der die Top 6 ausgezeichnet werden. In der Staffel übergab Julia als Startläuferin auf Rang fünf liegend. Am Ende wurde das 3er-Team 10. Im Sprintbewerb kostete sie ein Routenwahlfehler wichtige Sekunden und Julia wurde schließlich 17.
Direkt im Anschluss ging es für sie zur Junioren-WM nach Aalborg in Dänemark, bei der sie mehr oder weniger direkt aus dem Flugzeug heraus die Sprintstrecke in Angriff nahm.
Läuferisch ist es mir super gegangen, allerdings war die Konzentration noch nicht ganz da“, so Julia, für die es bei dieser Veranstaltung vor allem um Erfahrungssammeln ging. Über die Mitteldistanz gelang ihr als einziger Österreicherin die Qualifikation für den Hauptlauf, in dem sie unter die Top 20 lief.
Julias Einschätzung der beiden Großveranstaltungen: „Mit der EM bin ich sehr zufrieden und die WM war eine gute Erfahrung. Jetzt freue ich mich schon auf die Junioren-WM nächstes Jahr im Juli in Polen. Das größte Ziel ist allerdings die Qualifikation für die WM in der Allgemeinen Klasse im August in Frankreich.“

Hier die Links zu zwei Fotos von der Jugend-EM in Spanien:
Foto 9: Julia
Foto 10: Das Team

 

 
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